Zivildienst – Ein knochenharter Job und seine Folgen

Als Zivi hat man bekanntlich einen sehr anstrengenden und fordernden Alltag  (Wir reden hier von harter körperlicher Arbeit). Trotzdem gönnt sich der ein oder andere von uns einen Ausgleich zu diesem täglichen Mammutprogramm. Manche gehen Radfahren oder auch diverse Kampfsportarten ausprobieren. Nach Jahren als Hau-drauf-Opfer in der Schule fällt letzteres für mich natürlich sofort weg.

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Auch das um ein vielfach ungefährlichere Radfahren ist für mich kein Ausgleich zu einem anstrengenden Tag.  Also habe ich mich als ehemaliger Leichtathlet eine Sportart zugewandt, die so  ungefährlich ist, dass man sie ohne Schoner, Helm  oder sonstigen Schutz betreiben kann: Dem Joggen.

Kann ja keiner wissen, dass diese Breitensportart einen zum Invaliden machen kann. Ein Bordstein und ein unvorsichtiger Zivi verhalten sich da aber wie Nitro und Glycerin: Sie bewirken eine  kurzzeitige Schmerzexplosion in Form eines umgeknickten und anschwellenden Knöchels. Das bitterste an dieser Geschichte ist, dass ich nun für 2,5 Wochen krankgeschrieben bin. Doch wer  ein echter Zivi ist, lässt sich von so einem Chirurgen nichts sagen.

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Meinem Fuß gönne ich jetzt eine halbe Woche Ruhe und dann komm ich meinen staatsbürgerlichen Pflichten wieder nach.

Es ist natürlich ein positiver Nebeneffekt, von nun an von freundlichen Zivikollegen durch die Gänge des EJW geschoben zu werden. So kriegen die jungen Männer auch mal den sozialen Aspekt des Zivildiensts mit.

Jetzt wird der Fuß gesund gemacht und dann geht‘s wieder los, wa!

Grüße aus der Materialstelle
Von Alexandré BIschofsberger