Hintergründe vom FSJ-Seminar

Am Montag auf dem Kapf angekommen, von herrlichen Sonnenstrahlen begrüßt, wurde zunächst das Gelände bei diversen Einheiten im weiten Feld der Erlebnispädagogik begutachtet. Während die meisten FSJler ihre Gedanken stets dem Referenten und EP-Experten Jörg W. schenkten, kreisten bei Benjamin H. noch immer die jüngsten Ereignisse im Kopf… Nur wenige Tage war es her, dass an besagtem Orte ein hartes Match zwischen Pfarrern und Diakonen des ejw stattfand. Tiefe Spuren von brutalen Grätschen und purem Einsatzwillen waren zu sehen, obwohl jenes Match schon fast eine Woche zurücklag. Wirklich verarbeitet hatte es Benjamin H. nicht, dass “seine Referenten” Henrik S. und Rainer O. in diesem Match ihn so enttäuschten (beide Spiele gingen verloren) und so musste er den Frust bei seinen Kollegen im vertrauten Kreise loswerden. Wenn die beiden (anders als eigentlich gewohnt) nicht für den großen Sport im ejw stehen sollten, musste wenigstens der FSJler aus der Sportarbeit hier Flagge zeigen…

Und so ließ Benjamin H. im Kreise seiner FSJ Kollegen nicht locker neben diversen EP-Einheiten und Versuchen an der Kletterwand auch immer noch auf Möglichkeiten legendärer EK-Sportarten hinzuweisen. Sogar der Platzwart gab alles und bot allen Teilnehmern einen Rasen mit englischen Verhältnissen (siehe Bild).

Der Platzwart sorgte für perfekte Bedingungen!Da das Interesse am Fußball zwar beim Referenten Jörg W. durchaus vorhanden war, lediglich Kollege Johannes S. aus Backnang diesen Wunsch hegte, fand man dafür keine Mehrheit. Indiaca und Handball wurden schon vorab ausgeschlossen, sodass es nur noch eine passende Alternative gab.

Vorletzter Abend beim Abendessen: erneuter Anlauf mit der Idee eines großen Volleyballturnieres. Alex S. und Stephi K. favorisierten zwar eindeutig diverse Übungen auf dem Trampolin, nach kurzer Diskussion einigte man sich aber doch auf die Mannschaftssportart und so stand einem interessanten und spannenden Volleyballmatch nichts mehr im Wege.

Aus unerklärlichen Gründen wollte wenige Stunden später niemand mehr etwas davon wissen und die Mehrheit interessierte sich plötzlich für Gruppenspiele… Letztendlich einigte man sich darauf das große Volleyballturnier auf den Abschlusstag im Juli zu verschieben… Die vergangenen Tage zeigten wieder einmal, wie nötig die Jugendarbeit abwechslungsreiche Sportangebote hat ;). Die dazu passende Initiative bewegt2011, aber auch das ejw-Laufteam kommen also gerade recht und wir dürfen uns auf sportliche Wochen im Mai freuen…

Armut hat viele Gesichter

“Ohne ein Netzwerk an Beziehungen könnte ich so nicht überleben”. Dieser Satz stammt von einer alleinerziehenden Mutter mit sieben Kindern, die Bezieherin von Arbeitslosengeld II ist.

Diese Frau hat mich sehr beeindruckt. Vor mir stand, trotz ihrer Umstände, eine sehr glückliche und sehr dynamische Frau, der man in keinster Weise eine Resignation über ihre Situation anmerkte.

Armut ist näher als du denkst. Dies wurde mir hier auf dem Konvent 2011 vom 14.-16.3.11 auf dem Bernhäuser Forst sehr bewusst. Das Thema des Konvents umfasste das Thema “Armut als Herausforderung der evangelischen Jugendarbeit”. In unterschiedlichsten Vorträgen wurde uns die Problematik von Armut und deren Hintergründe verdeutlicht. Die anschließenden Exkursionen und Seminare boten die Möglichkeit noch tiefer in die Materie einzutauchen. Weiterlesen

FSJler im tiefsten Schnee

Seminarwoche 24.-28. 1. Tieringen

Mein Blick fiel auf meine Freundin. Ich sah sie an und folgte ihrem Blick. Jetzt nahm ich wahr was ihre Aufmerksamkeit fesselte: Die Landschaft um uns herum hatte sich verändert, je weiter wir uns von Stuttgart wegbewegten. Die Wolken waren grauer und dichter geworden und eine dicke Schneedecke bedeckte nun die Landschaft.
So waren wir FSJler, als wir aus dem Bus stiegen, im tiefsten Schnee gelandet. Weiterlesen