And we say goodbye bye bye bye bye…
…aber nach „Arme jubelnd in den Himmel strecken“ ist es uns dreien dann doch nicht. Wir wussten zwar, dass der Tag des endgültigen Abschieds kommen würde, aber jetzt sind wir doch etwas überrumpelt wie schnell er dann kam. Wir tüfteln alle noch an unseren letzten Projekten und bereiten uns auf die Sommerfreizeiten vor, die wir noch begleiten werden. Der Zuckerguss auf unserem FSJ-Kuchen.
Ein Jahr lang haben wir an ihm gebacken. Am Anfang noch mit Meli und den Zivis. Nach anfänglichem experimentieren sind wir zu einer homogenen Masse „dem JuPo“ zusammengeschmolzen. Dazu haben das gemeinsame Mittagessen, Grill- und Filmeabende und natürlich der legendäre Unter Uns-Versand beigetragen. Sogar ein gemeinsames Projekt konnten wir auf die Beine stellen. „CVJM bewegt die Landesstelle“ war ein voller Erfolg, bei dem wir unseren Kollegen im Haus eine Woche lang die neusten Trendsportarten vorgestellt haben. Nach Meli, haben uns dann auch immer mehr Zivis verlassen und Matze ist nun der Letzte seiner Art. Wir hoffen, dass wir alle weiter in Kontakt bleiben können.
Aber auch als Individuen haben wir einiges bewegen können. Benni in der Jungenarbeit und beim Eichenkreuz, Stephi bei Junge Gemeinden und der Churchnight und Alex bei der Schülerinnen-und Schülerarbeit und im Weltdienst. Uns wurde viel zugetraut und wir durften einiges ausprobieren. Filme drehen und schneiden, Veranstaltungen moderieren und Newsletter schreiben sind nur wenige Beispiele. Bei der Arbeit im Haus und bei Veranstaltungen haben wir nicht nur uns besser, sondern auch viele neue Leute kennen gelernt.
Bei Schulungen und Seminaren wurde der Kuchen dann gebacken. Wir konnten unsere Arbeit reflektieren und uns mit Leuten austauschen, die in der gleichen Situation sind wie wir. Es war interessant zu erfahren wie unser FSJ im Vergleich zu einer Stelle im Bezirksjugendwerk oder einem Behindertenwohnheim abläuft. Aber nicht nur der Austausch sondern auch die Gemeinschaft war uns wichtig. Dabei sind neue Freundschaften entstanden.
Es war eine sehr reichhaltige Zeit, mit vielen neuen Eindrücken, Menschen und Erfahrungen. Es war nicht immer leicht, aber immer Gewinnbringend. Flyer falten und Kopieren macht zwar nicht immer Spaß, aber die Erfahrung kann uns jetzt keiner mehr nehmen ;-).
Wir danken unseren Anleitern, für ihr Vertrauen und ihre Begleitung, dem Kollegium aus dem ejw für das „ernst nehmen“ unserer Arbeit und allen ehrenamtlichen MitarbeiterInnen für die herzliche Zusammenarbeit.
Wenn wir dann nach einiger Zeit, wenn der Kuchen abgekühlt ist ein Stück davon probieren, Benni bei seiner Arbeit bei Ernst&Young (Unternehmensberatung) , Stephi bei ihrem Theologiestudium in Tübingen und Alex beim Studium der Sozialen Arbeit und Diakoniewissenschaften in Ludwigsburg, profitieren wir sicher von all den guten Dingen die wir im Laufe des Jahres hinein gerührt haben.
Da wir drei Kuchen ziemlich gerne mögen, kann man sicher sein, dass man uns wieder einmal im ejw antrifft. Bis dahin eine gute Zeit, bye und vergesst uns nicht.
Es grüßen
Stephi, Benni und Alex
P.S. An unsere Nachfolger: Das Kuchenrezept ist leider ein Familienrezept und kann nicht weiter gegeben werden. Aber probieren geht über studieren. Wir wünschen euch eine gesegnete Zeit im ejw!


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