Der Kapf-Cup

Klausur der Jugendreferenten auf dem Freizeitheim Kapf in Egenhausen. Viel spirituelles und organisatorisches stand auf dem Plan. Dienstagmittag nach dem Mittagessen: Wolfgang Ilg steht auf und setzt ein kleines Fussballmatch an. Sechs mehr oder weniger Freiwillige werden schnell gefunden. 13:45 trifft man sich bei perfektem Fussballwetter auf dem schönen grünen Rasen. Die Teams sind schnell klar: die Pfarrer gegen die Diakone. Die Teams im Einzelnen:

Für die Pfarrer: Wolfgang “Spielmacher” Ilg, Gottfried “Leiter” Heinzmann und Steffen “Sprüchemacher” Kaupp.

Für die Diakone: Henrik “Sportreferent” Struve, Markus “Kämpfer” Häfele und Floh “Fußballverachter” Maier.

Über den Verlauf dieses ersten Spieles – nennen wir es wie es war: Testspiels – wollen wir uns gar nicht lange auslassen. Klar wurde in der zweiten Hälfte: das Kopf an Kopf-Rennen war vorbei. Die Diakone von den Pfarrern überrannt.

Was tut man in so einer Situation? Man besinnst sich, geht seine Wunden lecken und versucht erneut Kräfte und weitere Diakone (natürlich auch die weiblichen) zu motivieren. Nach einem hin und her stand fest: die Revanche – oder das erste echte Spiel – findet Mittwochmittag statt. Ein echtes Derby in der Mittagspause eben.

Mittwoch:

Die Sonne brennt vom Himmel, der Platz ist bereit. Erneut wagen sich sieben motivierte Menschen auf den Fussballplatz. Eines fällt sofort auf. Die Zuschauer haben sich praktisch verfünffacht. Von Null auf fünf ;). Mit am Rand auf der Trainerbank der Coach der Diakone – intern nur “der Fundraiser” gennant. Das Team der Pfarrer gleich dem des vorherigen Tages. Die Diakone hingegen haben einen gewagten Spielerwechsel vorgenommen. Markus “Kämpfer” Häfele gab schon am vormittag freiwillig seinen Rücktritt zugunsten eines privaten Kaffeetrinkens bekannt. Neu mit dabei: Rainer “Maschine” Oberländer und Antje “die Badnerin” Metzger. Echte Powerverstärkung also.

Spielanpfiff kurz nach halb zwei. Die Pfarrer stark wie gewohnt. Das Team der Diakone noch am sich finden und ausprobieren. Die Pfarrer gehen in Führung. Die Diakone holen langsam aber gekonnt auf. Herrliche Manöver waren zu sehen: Oberländer auf Struve, Struve umspielt Ilg, spielt ab auf Metzger. Metzger taumelt, schießt aber trotzdem und TOOOOOOOR. Tor für die Diakone.

In der ersten Halbzeit noch ein kleines Missgeschick von Maier, das zur Folge hatte, dass Kaupp schön einmal den Rasen mähte. Aber auch Heinzmann erwischt es kurz vor dem feindlichen Tor. Ein Kniezusammenstoß mit Oberländer befördert ihn erstmal auf die Ersatzbank. Wagemutig springt Heike “Cheerleader” Volz für die Pfarrer mit ein. Hier wird schon deutlich: die Pfarrer können es nur mit Hilfe von Diakonen schaffen ihnen hauchdünnen Vorsprung auszubauen. Das Ende naht, man einigt sich auf das berühmt berüchtigte Golden Goal… Heinzmann wechselt sich noch einmal selbst ein. Daraufhin ist Volz frei, bekommt den Ball, trippelt unsicher auf der Stelle und versucht Oberländer zu umspielen. Dies gelingt ihr meisterlich. Sie tritt das Leder und versenkt es im Netz des völlig irritierten Maier. TOOOOOOOR! Tor für die Pfarrer die auch aus diesem zweiten Match siegend hervor gehen.

Nicht zuletzt durch der Diakone beste Frau: Heike Volz! Und damit zurück in die angeschlossenen Anstalten…

Für das ejw-Stadion – Floh Maier ;)