Seit einer Woche tritt in christlichen Kreisen wieder die alte Tradition des Fastens auf. Menschen versuchen auf Dinge zu verzichten, die zuvor ihr Leben bestimmten – so auch die zwei FSJlerinnen im ejw. Auch ohne vorher ausschweifend Fasching gefeiert zu haben, haben sich Annka und Charly dazu entschlossen, die nächsten siebeneinhalb Wochen süßigkeitenabstinent zu verbringen. Das umfasst Nachtisch, Kuchen, Kekse, Schokolade, Nutella, kurz gesagt, alles, was es braucht, um den Alltag im FSJ zu meistern.
Doch wer meint, in einem christlich sozialisiertem Umfeld würde einem das Fasten leicht gemacht, der täuscht sich. Obwohl die Fastenzeit erst vor einer Woche begann, mussten sich C&A schon vielen Anfechtungen stellen: der großzügige Büromitbewohner mit seiner reizenden Keksdose, der einem gerne seine Leckereien anbietet, die zahlreichen Geburtstagskinder im Haus, die den Kollegen mit Kuchen im Hauscafé eine Freude machen wollen und nicht zuletzt ein beliebter Schokoladenhersteller (s.Bild), der A ausgerechnet jetzt drei Tafeln Schokolade, die sie anscheinend gewonnen hat (es besteht keine Erinnerung an die Teilnahme bei einem Gewinnspiel mehr), zum Probieren zuschickt. Dennoch bleiben die zwei standhaft und feiern ihre eigene Party mit Birnen, Joghurt und Haferflocken. Welche Herausforderungen sie die nächsten sechs Wochen noch erwarten – wir sind gespannt!
Von Ann-Kathrin Glenz/ Charlotte Mohns

Viel Erfolg und gutes Durchhalten
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