And we say goodbye bye bye bye bye…

…aber nach „Arme jubelnd in den Himmel strecken“ ist es uns dreien dann doch nicht. Wir wussten zwar, dass der Tag des endgültigen Abschieds kommen würde, aber jetzt sind wir doch etwas überrumpelt wie schnell er dann kam. Wir tüfteln alle noch an unseren letzten Projekten und bereiten uns auf die Sommerfreizeiten vor, die wir noch begleiten werden. Der Zuckerguss auf unserem FSJ-Kuchen.
Weiterlesen

CVJM bewegt die Landesstelle

Vom 14. bis 22. Mai findet die Aktionswoche CVJM bewegt statt. Mit dieser sollen Kirchengemeinden, Jugendwerke und CVJMs in ganz Deutschland in Bewegung gebracht werden. Deutschlandweit haben sich über 300 Gruppen für die Aktionswoche vom 14. bis 22. Mai 2011 registriert. Ziel der Aktionswoche ist es, Bewegung stärker in das Bewusstsein der Vereine zu rücken und jungen Menschen Spaß am Sport zu vermitteln.

Diesen Pass nahm das JuPo-Team der Landesstelle (bestehend aus FSJlern, Azubis und Zivis) auf und organisierte verschiedene Sportangebote in der Mittagspause. Jeden Mittag gegen 13:00 Uhr dröhnte das Lied “YMCA” durch die Landesstelle und allen Mitarbeitern war klar: “Jetzt gehts los!” Kurz darauf fanden sich 10-15 motivierte Sportler zusammen, die ordentlich Gas gaben. Ob Crossboule, Y-Golf, Speedminton – einige neue Sportarten galt es zu entdecken. Ebenso standen nicht alltägliche Aktivitäten aus der Welt des Sports im Vordergrund. Und so erfuhren viele Mitarbeiter bei Geocaching, Indiaca oder Trampolinspringen ganz neue Seiten!

Als Belohnung wartet nun auf alle aktiven Sportler am kommenden Mittwoch in der Inforunde ein leckeres Eis und weitere kleine Überraschung!

Wir danken allen, die diese Woche zum dem gemacht haben was es war – eine geniales, lustiges Sportevent mit vielen tollen Menschen!

Ein paar bewegte Bilder dazu findet ihr hier:

Hintergründe vom FSJ-Seminar

Am Montag auf dem Kapf angekommen, von herrlichen Sonnenstrahlen begrüßt, wurde zunächst das Gelände bei diversen Einheiten im weiten Feld der Erlebnispädagogik begutachtet. Während die meisten FSJler ihre Gedanken stets dem Referenten und EP-Experten Jörg W. schenkten, kreisten bei Benjamin H. noch immer die jüngsten Ereignisse im Kopf… Nur wenige Tage war es her, dass an besagtem Orte ein hartes Match zwischen Pfarrern und Diakonen des ejw stattfand. Tiefe Spuren von brutalen Grätschen und purem Einsatzwillen waren zu sehen, obwohl jenes Match schon fast eine Woche zurücklag. Wirklich verarbeitet hatte es Benjamin H. nicht, dass “seine Referenten” Henrik S. und Rainer O. in diesem Match ihn so enttäuschten (beide Spiele gingen verloren) und so musste er den Frust bei seinen Kollegen im vertrauten Kreise loswerden. Wenn die beiden (anders als eigentlich gewohnt) nicht für den großen Sport im ejw stehen sollten, musste wenigstens der FSJler aus der Sportarbeit hier Flagge zeigen…

Und so ließ Benjamin H. im Kreise seiner FSJ Kollegen nicht locker neben diversen EP-Einheiten und Versuchen an der Kletterwand auch immer noch auf Möglichkeiten legendärer EK-Sportarten hinzuweisen. Sogar der Platzwart gab alles und bot allen Teilnehmern einen Rasen mit englischen Verhältnissen (siehe Bild).

Der Platzwart sorgte für perfekte Bedingungen!Da das Interesse am Fußball zwar beim Referenten Jörg W. durchaus vorhanden war, lediglich Kollege Johannes S. aus Backnang diesen Wunsch hegte, fand man dafür keine Mehrheit. Indiaca und Handball wurden schon vorab ausgeschlossen, sodass es nur noch eine passende Alternative gab.

Vorletzter Abend beim Abendessen: erneuter Anlauf mit der Idee eines großen Volleyballturnieres. Alex S. und Stephi K. favorisierten zwar eindeutig diverse Übungen auf dem Trampolin, nach kurzer Diskussion einigte man sich aber doch auf die Mannschaftssportart und so stand einem interessanten und spannenden Volleyballmatch nichts mehr im Wege.

Aus unerklärlichen Gründen wollte wenige Stunden später niemand mehr etwas davon wissen und die Mehrheit interessierte sich plötzlich für Gruppenspiele… Letztendlich einigte man sich darauf das große Volleyballturnier auf den Abschlusstag im Juli zu verschieben… Die vergangenen Tage zeigten wieder einmal, wie nötig die Jugendarbeit abwechslungsreiche Sportangebote hat ;). Die dazu passende Initiative bewegt2011, aber auch das ejw-Laufteam kommen also gerade recht und wir dürfen uns auf sportliche Wochen im Mai freuen…

Der Kapf-Cup

Klausur der Jugendreferenten auf dem Freizeitheim Kapf in Egenhausen. Viel spirituelles und organisatorisches stand auf dem Plan. Dienstagmittag nach dem Mittagessen: Wolfgang Ilg steht auf und setzt ein kleines Fussballmatch an. Sechs mehr oder weniger Freiwillige werden schnell gefunden. 13:45 trifft man sich bei perfektem Fussballwetter auf dem schönen grünen Rasen. Die Teams sind schnell klar: die Pfarrer gegen die Diakone. Die Teams im Einzelnen:

Für die Pfarrer: Wolfgang “Spielmacher” Ilg, Gottfried “Leiter” Heinzmann und Steffen “Sprüchemacher” Kaupp.

Für die Diakone: Henrik “Sportreferent” Struve, Markus “Kämpfer” Häfele und Floh “Fußballverachter” Maier.

Über den Verlauf dieses ersten Spieles – nennen wir es wie es war: Testspiels – wollen wir uns gar nicht lange auslassen. Klar wurde in der zweiten Hälfte: das Kopf an Kopf-Rennen war vorbei. Die Diakone von den Pfarrern überrannt.

Was tut man in so einer Situation? Man besinnst sich, geht seine Wunden lecken und versucht erneut Kräfte und weitere Diakone (natürlich auch die weiblichen) zu motivieren. Nach einem hin und her stand fest: die Revanche – oder das erste echte Spiel – findet Mittwochmittag statt. Ein echtes Derby in der Mittagspause eben.

Mittwoch:
Weiterlesen

Armut hat viele Gesichter

“Ohne ein Netzwerk an Beziehungen könnte ich so nicht überleben”. Dieser Satz stammt von einer alleinerziehenden Mutter mit sieben Kindern, die Bezieherin von Arbeitslosengeld II ist.

Diese Frau hat mich sehr beeindruckt. Vor mir stand, trotz ihrer Umstände, eine sehr glückliche und sehr dynamische Frau, der man in keinster Weise eine Resignation über ihre Situation anmerkte.

Armut ist näher als du denkst. Dies wurde mir hier auf dem Konvent 2011 vom 14.-16.3.11 auf dem Bernhäuser Forst sehr bewusst. Das Thema des Konvents umfasste das Thema “Armut als Herausforderung der evangelischen Jugendarbeit”. In unterschiedlichsten Vorträgen wurde uns die Problematik von Armut und deren Hintergründe verdeutlicht. Die anschließenden Exkursionen und Seminare boten die Möglichkeit noch tiefer in die Materie einzutauchen. Weiterlesen

FSJler im tiefsten Schnee

Seminarwoche 24.-28. 1. Tieringen

Mein Blick fiel auf meine Freundin. Ich sah sie an und folgte ihrem Blick. Jetzt nahm ich wahr was ihre Aufmerksamkeit fesselte: Die Landschaft um uns herum hatte sich verändert, je weiter wir uns von Stuttgart wegbewegten. Die Wolken waren grauer und dichter geworden und eine dicke Schneedecke bedeckte nun die Landschaft.
So waren wir FSJler, als wir aus dem Bus stiegen, im tiefsten Schnee gelandet. Weiterlesen

Dame Hetty

Neulich im Elektroladen meines Vertrauens. Ich schlendere so durch die Gänge auf der Suche nach einem Kühlschrank und bleibe bei den Staubsaugern stehen. Was ich dort gesehen hab, brachte mich doch durchaus stark zum lachen. Als regelmäßiger Blögleleser kenne ich natürlich die beiden Kollegen “Sir Henry” im Haus. Die beiden sind unser munteres Staubsaugerteam und es gab hier auch schon einen Bericht über die beiden.

Nun aber bin ich Sir Henrys Partnerin begegnet: Dame Hetty. In schnuckeligem rosa mit auffälligen Wimpern steht sie da und wartet den Mann ihrer Träume zu finden. Nun frag ich mich natürlich: Warum haben wir zweimal Henry im Haus aber nicht Hetty. Die beiden könnten doch eine perfekte Beziehung im ejw führen. Stattdessen stehen die beiden Henrys immer in den Putzkammern rum während Hetty wahrscheinlich immernoch beim Elektrohändler meines Vertrauens steht.

Fakt: Lustiger Fund, traurige Einkaufstaktik des ejw  ;)

Manchmal hat man es als FSJ-ler wirklich schwer.

 Es gibt Tage, man will es kaum glauben, die beginnen schon schlecht. Man schreckt aus dem Schlaf hoch, schaut auf die Uhr und merkt MAN HAT VERSCHLAFEN. Wenn man es dann geschafft hat sich die Socken von den Händen auf die Füße zu ziehen und die Zahnpastaflecken auf dem Pulli zu ignorieren, rennt man aus dem Haus um in einen eklig, kalten Nieselregen zu geraten und ganz knapp die Bahn zu verpassen. Doch als FSJ-ler mit Leib und Seele bringt einen so etwas nicht aus der Ruhe, nein, man nutzt die Wartezeit entweder zum Lesen oder zum Powernapping. Weiterlesen